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 Holmes Zimmer

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Sir Arthur Conan Doyle
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BeitragThema: Holmes Zimmer   Januar 6th 2012, 2:33 pm

Das Zimmer von Sherlock Holmes hat seine eigene Ordnung. Das ist der Tribut den es tragen muss, denn das Chaos das es umringt ist zugleich Genialität, denn wenn man genauer hinschaut hat alles aber einen bestimmten Sinn. Zeitungsausschnitte von geschenenen Verbrechen und Bilder von Verdächtigen hängen an einer freien Wand.
An einer Seite des Zimmers stehen Schränke mit verschiedenen Gegenständen darauf.
In der Mitte des Raumes steht der Schreibtisch des Detektivs, worauf seine Lupe und seine geliebte Pfeife liegen, begraben von Papier häufchen.
Gegenüber der Schränke steht auch ein gemütliches rotes Sofa, das öfters besuch von Watson's Hund Gladstone bekommt. Daneben steht ein kleiner gedeckter Tisch.
Wie es in dem 19. Jahrhundert üblich war, hatte auch dieses Zimmer Ölgemälde und, wenn auch nicht mehr ganz saubere, bräunliche Vorhänge am Fenster. Das ebenholz Bett steht in der linken hälfte des Raumes. Es ist groß aber doch reicht es gerade so. Holmes hat keinen ruhigen Schlaf..


Zuletzt von Admin am Januar 15th 2012, 7:07 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Holmes Zimmer   September 10th 2013, 10:02 am

Der Detektiv befand sich schon einige Zeit in seinem abgedunkelten Zimmer. Die Dunkelheit war dieser Tage ein wohl gesehener Begleiter. Der Grund dazu lag wohl auch in den vielen Flüssigkeiten, die Sherlock Holmes erforschte und, weil sich niemand freiwillig meldete, an sich selbst testete. Viele dieser Flüssigkeiten gehörten zu der Gruppe von Alkoholen, weshalb es auch nicht sonderlich schwer zu glauben ist, dass der Detektiv momentan an denselben Folgen leidet, wie ein Trinker, dessen Blutspiegel sich wieder beruhigt und als nüchtern gilt. Umgangssprachlich hatte der Detektiv also einen „Kater“.
Weshalb er das alles erforschte, lag an der Tatsache, dass sein letzter Fall mit Lord Blackwood abgeschlossen war und sich kein neuer fand. Zumindest kein Fall, der das Interesse des begabten Mannes weckte. Und irgendwie musste er sich und sein Genie beschäftigen. Es gab kleine Spuren, die den Detektiv zu einem Professor namens Moriarty führten. Doch um diesen Mann zu erforschen, musste er zuerst auch die kleinsten Indizien bearbeiten, die er noch vor sich hatte. Und das dauerte seine Zeit.
Auch sein treuer Freund Watson zeigte sich momentan eher selten, da er zu seiner Liebe gezogen ist und Holmes die Wohnung nun alleine belebte. Mary Morstan war die Liebe des Doktors, eine Gouvernante, die in vergangenen Zeiten einen Auftrag für den berühmten Detektiv hatte.
Zu der Zeit war Sherlock noch nicht bewusst gewesen, wie beträchtlich das Treffen mit dieser jungen Frau das Leben seines Freundes und auch das seine derart beeinflusste. Wenn es ihm möglich gewesen wäre, dieses Wissen vorher zu besitzen, hätte er den Auftrag nicht angenommen. Ohne Watson, das wusste Sherlock, würde sein Leben nicht so sein, wie es vorher war.
Veränderungen waren nicht immer gut, so auch in diesem Fall. Doch sich in die Gefühle eines anderen einzumischen war leider unmöglich.
Es waren einfach zu viele Gedanken, die den berühmten Mann im Kopf herum gingen.
So saß Sherlock eine Weile auf seinem Sessel und rauchte seine Pfeife. Nur wenige Sonnenstrahlen schafften den Weg in das düstere und mit Rauch durchzogene Zimmer. Er erhob sich und ging zu den vielen Fläschchen, gefüllt mit eigenen Mischungen von Giften, Alkoholen oder anderen Betäubungsmittel. Bis es schließlich an der Tür klopfte. Es war Mrs. Hudson.
Das Klimpern von Geschirr auf einem Tablett konnte Sherlock wahrnehmen, ebenso, wie das Klicken eines Schuhes mit Absatz auf dem Boden.  Der Detektiv abtwortete nicht und wartete einfach, so öffnete sich schließlich die Tür und Mrs. Hudson kam hustend in das Zimmer. „Mr. Holmes, wollen Sie nicht ein Fenster aufmachen?“ Sie stellte das Tablett auf einen Tisch und versuchte in der Dunkelheit zu den Fenstern zu gehen. Doch Holmes hielt sie auf, indem er sie finster anstarrte. Augenrollend und mit einem seufzen verließ Mrs. Hudson das Zimmer und murmelte in sich hinein: „Was machen Sie nur mit meinem Haus. Das ist nicht gesund….wissen Sie“ Schon schloss sich die Tür. "Nanny..." brummte Holmes nur und wand sich nun seiner Apparatur zu, die den Knall einer Schusswaffe unterdrücken sollte. Noch funktionierte sie nicht, aber er arbeitete daran.
Wie lange sich Sherlock Holmes schon in seinem Zimmer bunkerte war ihm selbst nicht mehr bewusst. Mit Sicherheit waren es schon einige Tage. Wochen, vielleicht sogar Monate.

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Dr. John Watson
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BeitragThema: Re: Holmes Zimmer   September 13th 2013, 7:26 am

Mit festem Schritt kam John die Treppe hinauf und klopfte an der Zimmertür Holmes´. Doch er wartete nicht ab, entgegen jeder Höflichkeit und trat ein.
Der scharfe Geruch von Alkohol stieg ihm in die Nase und er war wie blind in dem abgedunkeltem Zimmer. Er brauchte einen Moment, bis sich seine Augen an das wenige Licht gewohnt hatten und er seinen Freund tief gebeugt und vertieft in seine Arbeit war.
Eigentlich hatte John ganz eigene Sorgen. Eigentlich wollte er überhaupt nicht wissen, an was sein Freund dort bastelte.
"Um Himmelswillen Holmes! Wie sieht es hier aus?"
Überall standen Tiegel und Flaschen mit undefinierbaren, da oft Ettikettenlos, Flüssigkeiten. Doch das es kein Himbeersirup war, konnte sich selbst Watson denken. Ganz ohne Deduktion.
Zweifelnd sah er sich ein paar der Flaschen an um sie wieder kopfschüttelnd zurück zu stellen.
"Seit Monaten kommen Sie nicht mehr aus diesem Zimmer, aus diesem Haus. So kann es nicht weiter gehen!"
Watson zog sein Jackett aus und legte es über eine Sessellehne, dieses Zimmer gehörte aufgeräumt. Doch es war nicht seine Sache.
Ebenso brachte er ein halbes Dutzend Schreiben mit.
"Suchen Sie sich Beschäftigung. Hier sind ein paar Anfragen zu ihren Diensten."
Er öffnete einen der Umschläge.
"Hier wurde eine Büste aus dem Hause gestohlen und vor diesem in tausend Splitter zerschlagen..."
Nachdenklich zog er die Augenbrauen zusammen. Warum sollte jemand sich die Mühe machen, etwas zu stehlen, nur um es dann zu zerstören?

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Sherlock Holmes
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BeitragThema: Re: Holmes Zimmer   September 13th 2013, 8:55 am

Selbst in seinem erbärmlichen Zustand konnte Sherlock Holmes anhand der Schritte auf den Treppen vor der Tür erkennen, wer die Person war, die nur wenige Sekunden darauf an der Tür klopfte. Dennoch ließ er sich nicht von seiner Arbeit ablenken. Auch als sein Freund Watson in das Zimmer trat, das ohne vor der Tür auf Antwort zu warten, verblieb sein Blick auf der Pistole und dem Gerät, welches den Schall des Abschusses dämpfen sollte. Obendrein antwortete der Detektiv nicht, als der unangemeldete Besucher den Zustand seines Zimmers bemängelte. Eher murmelnd folgte schließlich doch die Antwort. „Alles ist an seinem richtigen Platz, wie gewöhnlich.“ Sherlock Holmes legte darauf seinen Apparat ab und drehte sich zu seinem Freund.
„Schön Sie zu sehen Watson.“ Bemerkte der Detektiv. So sah er zu, wie der Doktor sein Jackett über einen Sessel legte und einige Briefe offenbarte. Sherlock rollte mit den Augen und ließ sich dann in seinen Lieblingssessel fallen.
Eigentlich hatte er erwartet nur langweilige Fälle zu hören, doch dieser eine war gar nicht so unoriginell und leidenschaftslos, wie die eintönigen Fälle von Diebstählen oder vermissten Haustieren. Der Zusammenhang zu dem Einbruch und der zerstörten Büste weckte einen Funken Interesse. So hob der Detektiv also seinen Kopf. „Ein Einbruch, beidem nichts gestohlen wurde, sondern etwas zerstört. Das ist schon interessanter. Lassen Sie mich die Einzelheiten hören!“ Sherlock setzte sich etwas auf und wischte den Dreck von seinem Knie. Natürlich mit vollster Aufmerksamkeit auf Watson und dem, was der Brief offenbarte. Das Chaos in dem Kopf des Detektivs schien sich so langsam zu ordnen. Ein Genie, wie das seine musste immer mit Aufgaben vorran getrieben werden, sonst quälte es sich selbst vor Langeweile.

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Eleanor
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BeitragThema: Re: Holmes Zimmer   September 13th 2013, 10:04 am

<<Eingangsbereich
Vorsichtig nam das Mädchen die letzte Stufe.
So leise es ging versuchte sie zu der Tür zu laufen, was dank der Jungenschuhe nicht die einfachste Angelegenheit war.
Die Stimmen wurden lauter und lauter, und unverständlicher, je näher sie an die Tür heran trat, da ihr Herz zu schlagen begann.
Wie hatte Mrs Hudson die Männer genannt? Irgendwo hatte das Mädchen die Namen schon einmal gehört.
Sehr behutsam trat Eleanor nun an die Tür und hielt den Atem an.
So langsam, wie ihre Beweglichkeit es ihr zuließ kniete sie sich hin und hielt das Ohr an das Holz.
Nur mit Mühe und mit einigen fehlerhaften Lücken schaffte das Straßenmädchen es nicht die Position der Füße zu bewegen und so knarzgeräsuche zu erzeugen.
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