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 Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer

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BeitragThema: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 9th 2012, 5:30 am

<--- Flur des ersten Stocks

Die Atmosphäre des Raumes war sehr angenehm, als die Hauseigentümerin den Gast in das Wohnzimmer führte. Der Raum strahlte Helligkeit aus, was einen guten Kontrast zu den, mit Eiskristallen beschlagene, Fenster woran sich deutlich die Kälte des Winters abzeichnete. Nach der freundlichen Geste von Mrs. Hudson sich zu setzten, nahm Mary auf einem bequem aussehenden Sofa Platz. "Möchten Sie einen Tee?", fragte die Frau nun wieder um einiges freundlicher. "Sehr gerne.", erwiderte die junge Dame darauf und schon war Mrs. Hudson in ihrer kleinen, aber feinen Küche verschwunden. Während des Wartens auf die Rückkehr, sah sich die Morstan aufmerksam im Zimmer um. Ihre Aufmerksamkeit zog sich jedoch auf ein interessantes Gemälde an der Wand, dass eine wunderschöne See symbolisierte. Ihr Blick blieb eine ganze Zeit daran hängen, bis eine Stimme die blondhaarige zurück in die Realität holte. "Ein schönes Bild, nicht?" "Was? Oh, ja. Es ruft einige Erinnerungen in mir hervor. Eine bestimmte Bedeutung hat es nicht, oder?" Die nette Wirtin stellte ein Silbertablett ab und schenkte zwei Tassen Tee ein. Mit einem dankenden Nicken nahm ihre Gesprächspartnerin dies entgegen, die andere ließ sich in einen großen, schwarzen Sessel plumpsen. Kurz überlegte sie, doch schüttelte anschließend den Kopf, "Nein, eigentlich nicht." Und so trat wieder schweigen ein, für einige Minuten. Die beiden Frauen schlürften ihren Tee, doch Mary wurde es einfach zu still. "Sie scheinen mir Mr. Holmes ja schon so manches Problem gehabt zu haben." "Ja, der junge Herr ist schon schwierig, aber trotzdem mag ich ihn. Ebenso wie Dr. Watson ist er von höflicher Natur, auch wenn er störrisch und seine Maken hat, aber er ist wohlerzogen. Der Doktor ist einfach ruhig. Einer der besten Gegestücke zu Mr. Holmes.", sagte sie und lachte leise. "Die beiden Herren bräuchten auch mal eine Ablenkung von der Arbeit. Ein junges Mädchen, vielleicht." Während dieser Wort warf sie Mary einen vielsagenden Blick zu. Die gemeinte Person tat so, als würde sie es nicht bemerkten und nippte an ihrem Tee weiter. Glücklicherweise ging sie auch nicht weiter darauf ein. "Na? Wo bleiben die beiden denn?" "Sicher werden sie gleich kommen.", antwortete Mary darauf und sah kurz die Treppe hinauf.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 11th 2012, 8:01 am

<-----------
Flur 1. Stock

Die Treppen gaben knackende Geräusche von sich, als Sherlock Holmes diese hinabging.
Während dessen beobachtete er die Lage in dem Zimmer. Immerhin war die Hausbesitzerin Minuten zuvor noch ziemlich sauer gewesen.
An der untersten Stufe angekommen schaute er sich im Raum um.
Holmes ziehlte dann die beiden Damen an, welche es sich mit Tee gemütlicher gemacht hatten.
"Dr. Watson benötigt noch etwas Zeit. Hoffendlich können Sie sich noch etwas gedulden"
Meinte er entschuldigend zur jungen Mary Morstan. Nach einem Blick zu Mrs. Hudson nahm auch er Platz.
"Ich hoffe, dass meine Anwesenheit Sie nicht stört" richtete Holmes sowohl an Ms. Morstan als auch an Mrs. Hudson.
In diesem Augenblick kam auch der Hund des Dr`s die Treppen hinab gestolpert.
Sein massiger Körper ähnelte einem Kartoffelsack. Schwanzwedelnd tapste Gladstone zu dem Detektiv und ließ sich glücklich streicheln. Als er darauf bei Mary ankam, schnupperte er an ihrer Hand und lief etwas tolpatschig zu ihr und gähnte laut.
Mit einem lächeln schüttelte Holmes leicht den Kopf.
Ach Gladstone..


Zuletzt von Sherlock Holmes am Februar 19th 2012, 12:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 11th 2012, 8:24 am

Als Mary Schritte wahrnahm, sah sie in Richtung Treppe und wenige Sekunden später stand Mr. Holmes in der Tür. Nachdem er rasch erklärte, was nun mit Dr. Watson sei, erwiderte sie darauf, "Natürlich, es ist doch eine angenehme Gesellschaft hier." Obwohl sie der Gast war, schenke sie einer weiteren Tasse Tee ein und reichte diese dem Detektiv. "Auf gar keinen Fall, Mr. Holmes. Ganz im Gegenteil.", sagte sie und sah den Mann mit großen Augen, sowie einem Lächeln an. Erneut erklangen Fußschritte, aber diesmal waren diese schleppender und auch trampelten diese ein wenig. Ein kleiner, ein etwas zu dick geratenden Hund kam in das Wohnzimmer gewatschelt. Bei seinem Anblick konnte man einfach nur lächeln. "Na, wer bist du denn?", fragte Mary mit erhöhter Tonlage und streichelte den Hund sanft, als diese zu ihr kam. "Ist das Ihrer?", fragte sie an Sherlock gewandt und erinnerte sich an eine flüchtige Erzählung von John. Er erzählte, dass einer der Vorlieben seines Gefährten, Arzneimittel oder sonstige Dinge am dem Hund auszuprobieren war. Der Bulldoge jedoch ging es nicht schlechter, eine Erleichterung wenn man so nachdachte. "Ein süßer Kerl, bist du."
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 11th 2012, 8:51 am

Ms. Morstan reichte ihm eine Tasse Tee. Diese nahm er dankend an und füllte etwas Milch hinein. Darauf trank er einen Schluck.
Zu ihrer Frage antworte Sherlock "Sagen wir einfach, Gladstone gehört Watson und mir" mit freundlicher Stimme.
Watson hatte ihr sicherlich erzählt was der Hund schon alles mit sich machen lassen musste.
Zumindest sagte das ihr nachdenklicher Blick.
Der Hund drehte seine Runde und flackte sich darauf auf den freien Platz neben der jungen Frau.
"Gladstone! Es tut mir leid... das hat er wohl von mir." gab der Detektiv ehrlich zu.
Es sah so aus als hätte nicht nur Watson gefallen an Mary gefunden, Gladstone legte seinen Kopf auf den Schoß von Marry.
Holmes versuchte das zu ignorieren. "Darf ich fragen was der Grund ihres Besuches ist?
Natürlich wollte Mary zu dem Dr. aber vielleicht hatte sie ja einen Plan für den weiteren Tag.
Mrs. Hudson schaute streng auf den Hund und beobachtete Holmes Reaktion.


Zuletzt von Sherlock Holmes am Februar 19th 2012, 10:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 11th 2012, 9:29 am

"Gladstone, also.", murmelte Mary und streichelte den Hund weiter. Sie zuckte kurz zusammen, als er zu ihr sprang und sich zu ihr setzte. Ihr Blick wanderte von Mr. Holmes zu Mrs. Hudson. Die junge Frau lachte leise und schmunzelte, "Schon gut. Ich bin weitaus schlimmeres gewohnt.", antwortete sie und dachte an ihren Schützling. Doch den Gedanken schüttelte sie schnell ab. Um wieder auf die Frage, des Detektives zu kommen. "Wie Sie sicher wissen haben Dr. Watson und ich uns schon einige Male getroffen. Doch sonst kam er immer mich besuchen, doch heute drehe ich den Spieß einmal um. Außerdem habe ich Sie lange nicht mehr gesehen und, ich weiss das klingt albern, aber ich hatte das Gefühl etwas stimmt nicht. Fragen Sie mich nicht was das zu bedeuten hat, aber mein Gefühl sagte mir manchmal etwas voraus.", erwiderte Mrs. Morstan und sah erneut aus dem Fenster. Mittlerweile war es schon ein Stück heller geworden und die einen oder anderen Leuten machten sich auf, aber darunter waren wohl keine Langschläfer.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 12th 2012, 7:54 am

Dass die junge Dame sich Sorgen machte, überraschte Holmes nicht.
Immerhin wurden Geschehnisse gemeldet, welche als übernatürlich bezeichnet wurden.
Natürlich gehörte Holmes nicht zu denen, die das behaupteten. Er war der Meinung, dass alles auf Tatsachen beruhen musst und Wissenschaftlich nachvollziehbar sei.
"Wenn das so ist. Bei dem Gefühl, dass Sie beschreiben, sind Sie nicht allein..." kommentierte der dunkelhaarige Mann die Antwort der jungen Morstan.
"Dann hoffen wir mal, dass unser Freund gleich auftaucht."
Der Detektiv nippte nocheinmal an der Teetasse und stelle sie darauf auf den Tisch, welcher vor ihm stand.
Dann schaute er der Hausbesitzerin direkt in die Augen.
"Mrs. Hudson ich bin heute Mittag in der Stadt unterwegs. Könnten Sie vielleicht diesen Brief für mich aufbewahren und ihn dem Inspector geben, falls ich erst am Abend wiederkomme"
Er sprach bewusst nur von sich, da er davon ausging, dass Watson und Mary sowieso beschäftigt waren.
Aus seiner Hosentasche zog Holmes einen leicht vergilbten Umschlag ohne jedliche Aufschrift, welchen er in Richtung der Hausbesitzerin streckte.
In dem Umschlag befand sich ein beschriftetes Pergament, welches Inspector Lestrade zu einem Treffen einlud, indem sie sich die Ergebnisse gegenseitig austauschten.
Das war nicht die Art des Detektives aber der Inspector bevorzugte solche Unterhaltungen über die Zwischenstände.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 13th 2012, 8:04 am

"Ach, nein? Ich dachte immer es sind Hirngespinnste, etwas unvereinbares mit dem menschlichen Verstand, aber es täuschte sich so gut wie nie. Wenn Sie das sagen, dann bin ich doch noch bei Trost.", sagte sie ein wenig erfreut. Anscheinend schien nicht verrückt zu sein, in solchen Dingen zumindestens. Weiterhin ließ sie höfliche Schweigsamkeit über sich ruhen. Als Mr. Holmes seiner Haushälterin einen Brief gab, betrachtete die alte Dame diesen krtisch, aber nickte dennoch, "Natürlich, Sir. Soll der Inspector hier bleiben oder bevorzugen sie einen anderen Tag?", hörte Mary Mrs. Hudson sagen, doch sah nicht auf. Sie war Gast und selbst wenn es anderes wäre, würde es sie nichts angehen. Sanft streichelte sie den Hund namens Gladstone der nun auch zu seinem Herrchen sah, nun ja einen von ihnen. Mrs. Morstan nahm noch einen weiteren Schluck des Tees und stellte die leere Tasse auf den Tisch zurück.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 13th 2012, 9:55 am

"Sie sind einfach sehr Aufmerksam, dieses sensible Systhem haben nicht viele! Wenn etwas anders geschieht als es sollte, merken Sie es sofort. Die meisten Menschen sehen nur das, was sie auch sehen wollen, das ist bemerkenswert!" meinte Holmes freundlich. Darauf schaute er zu Mrs. Hudson. "Der Inspector soll sich einen Thermin suchen. Zumal es ja seine Idee war."
antwortete der beratende Detektiv Mrs. Hudson.
Es lag bei ihm, wann er mit Holmes reden wollte. Vielleicht heute, vielleicht morgen, aber warscheinlich wollte Lestrade das so schnell wie möglich durchziehen. Immerhin ist er ein stets bemühter Mann.
Von der Hausbesitzerin schaute Holmes zu der jungen Morstan.
Sie streichelte den Hund, doch Gladstone erwiederte den Blick des Detektivs und gab einen pfienzenden Ton von sich.
Es war spielerisch gemeint, das war leicht zu erkennen, da sich der Hund mühsam auf den Rücken drehte und die Zunge aus dem Mund hängen ließ.
Bei diesem Anblick musste Holmes leise lachen. Dieser Hund ist wirklich einzigartig
Da Gladstone so ein tumult machte erhob sich Holmes und ging zu Mary und dem schwanzwedelnden Gladstone.
Er kniehte sich vor das Sofa, also direkt vor dem Hund und schräg neber Mary.
Das mag wohl komisch ausgesehen haben, aber so artete es zumindest nicht aus.
Der Haushund war eben nicht der Feinfühligste.
Also kraulte Holmes Gladstone hinter den Ohren und am Bauch.


Zuletzt von Sherlock Holmes am April 12th 2012, 8:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 14th 2012, 5:38 am

Das werde ich ihm ausrichten, Sir.", teilte Mrs. Hudson noch rasch mit und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Ob sie sich überflüssig fand oder auf Nummer sicher gehen wollte, dass ihr Mieter nichts mit ihrem Wohnzimmer anstellte war schwer auszumachen. "Ja so wird es wohl sein. Danke Ihnen Mr. Holmes.", sagte Mary mit einem warmen Lächeln und spürte wie eine leichte Röte in ihr Gesicht stieg. "Dafür haben noch weniger Menschen ein besonderes Auge des Betrachters, womit sie schnell einen Menschen durchschauen und Kleinigkeiten besser wahrnehmen können. Wenn ich ehrlich bin kenne ich keinen anderen als Sie.", bemerkte sie ebenfalls und sagte dabei auch voll und ganz die Wahrheit. Mr. Holmes bezeichnete es zwar immer als Wissenschaft und meinte es sei alles eine reine Übungssache, aber für die junge Frau war es mehr als das. Wahrlich eine Kunst, eien Gabe Gottes konnte man beinahe schon sagen. Ein Schmunzeln überfuhr ihr Gesicht, als der Detektiv sich zu seinem Hund gesellte und diesen liebkoste. "Ich muss sagen, dass der Spruch "Der Hund ist der Freund des Menschen" sich bei diesem Bild hier bewahrheitet.", gab Mary zu und dachte nach warum sie eigentlich kein Haustier besitzte. Vermutlich wegen Mrs. Forrester, die nicht gerade ein Tierfreund war und auch der Kinder willen. Aber Gladstone würde sicher auch ihr gefallen, einfach ein verschmuster Hund.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 14th 2012, 11:17 am

Als Mary ihre freundliche Bemerkung über den Detektiv aussprach, schaute er sie mit seinen leuchtenden grauen Augen forschend an. Diese Fähigkeit, die sie beschrieben hatte, machte Holmes zu der Person die er war. Zu dem Detektiv, der so viele Fälle gelöst und Menschen geholfen hat.
Natürlich machte er sich damit nicht nur Freunde. Eigendlich hat Jeder die Veranlagung, doch wie Mary bereits sagte, haben das nur die Wenigsten richtig zu nutzen gelernt.
Schlussendlich gab er nur ein anerkennendes Nicken verbunden mit einem freundlichen Lächeln als Antwort.
Und wieder zu Gladstone. Er zappelte wie ein nervöses Kleinkind, als Holmes ihn streichelte.
"Ja das mag wohl sein. Gladstone ist sehr ... sagen wir naiv. Egal was..." in dieser kleinen Pause huschte Sherlocks Kopf von Ms. Morstan zu Mrs. Hudson.
... er mit seinem Herrchen erlebt, bleibt er ihm, oder in unserem Fall "ihnen", treu!" Gladstone war schon eine Klasse für sich.
Nun, da der Hund sich normalisierte und sich hinsetzte, konnte Holmes wieder aufstehen.
Mit einem kurzem Blick in Richtung Treppe, drehte er sich um und machte es sich auf dem gegenüber liegenden Platz bequem.
Darauf musste er gähnen, das lag höchst warscheinlich an der kurzen Nacht des Detektivs.
Mrs. Hudson schien absichtlich abzulenken, indem sie ihren Gast fragte:
"Ms. Morstan, was ich sie noch fragen wollte. Wie ist es eigendlich mit ihrer Arbeit? Dr. Watson erzählt oft von ihnen, doch frage ich mich wie sie es schaffen so ruhig in ihrem Beruf zu bleiben." Das interessierte die Dame aber tatsächlich, da sie es sich nicht vorstellen konnte noch mehr zu betreuen als ihre Mieter. Obwohl der eine anstrengender als der andere war.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 15th 2012, 12:14 am

"Das ist schön zu hören. Ich habe schon einiges gehört was er mit Ihnen...durchmacht, alles zu seinem Zweck. Zugegeben er sieht immer noch sehr gesund und munter aus." Das stimmte wirklich. Als John Mary all das erzählte da dachte sie, dass der Hund wohl nicht mehr ganz bei Verstand wäre, aber nun wo er neben ihr saß, bewies ihre Vermutung im ganzen Gegenteil. Die junge Dame rückte ein Stück auf dem Sofa vor und knetete leicht ihre Finger miteinander. Als Mrs. Hudson sie nach ihrem Beruf fragte, sah Mary auf und antwortete, "Ach wissen Sie, manchmal ist es wirklich nicht leicht, aber wenn ich in die Augen der Kinder sehe oder das Lachen meines Schützlings Charlie, das lässt mich immer vergessen wie nervenaufreibend sie doch manchmal sein können. Sie werfen Dinge um, schreien, wollen auch ab und an nicht hören, aber ich liebe sie über alles. Jeden Tag strahlen sie Freude aus und...ach ich bin einfach mit meinem ganzen Herzen bei meinem Beruf. Geduld kommt mit der Zeit ganz von selbst." Während sie das sagte musste sie bei dem Gedanken an die Kinder lächeln. "Zurzeit jedoch hat mir Mrs. Forrester frei gegeben, da Charlie krank ist und sonst kein Kind eine Betreuung benötigt."
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 15th 2012, 1:32 am

Mrs Hudson hörte Mary aufmerksam zu und stimmte in ihr Lächeln mit ein.
"Es ist schön zu hören, dass ihnen ihre Arbeit mit den Kindern so viel Freude bringt. Sie sagten das Charlie krank ist, wenn sie ihn wieder sehen, richten Sie ihm bitte eine gute Besserung aus." meinte sie freundlich.
Immerhin hatte die junge Ms. Morstan, aufgrund der Krankheit des Jungen, etwas Zeit für sich.
Auch der Detektiv hatte Marys Erzählung ihres Berufes zugehört.
Er schaute auf den Tisch und die dort stehenden Teetassen.
"Zumindest hat es etwas Positives. Sie konnten so hierher kommen und ihr Wesen noch weiterhin in Geduld üben, bis der Herr Dr. hier ist." kommentierte Holmes, während er weiterhin nachdenklich auf den Tisch blickte.
Ihn beschäftigte wiedereinmal die Tatsache, dass das Scotland Yard nichts gefunden hatte,
was ihnen bei den rätselhaften Geschehnissen weiter half.
Es wurde langsam Zeit, dass etwas unternommen wurde!
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 16th 2012, 2:35 am

"Oh ja, das tuen sie.", meinte Mary mit langsamen Nicken und sah kurz zu Boden ehe sie fort fuhr, "Natürlich. Das werde ich ihm sagen, vielen Dank Mrs. Hudson." Die Herzlichkeit der alten Dame rührte Mary zutiefst. Wie nett sie doch war. Auf Holmes Bemerkung sah die junge Frau ihn kurz nachdenklich an, "Sicher, doch so lange wird er bestimmt nicht mehr brauchen. Selbst wenn, ich habe Zeit unter solch netter Gesellschaft wie bei Ihnen.", gab sie zurück und seufzte kaum hörbar auf. Um zu verhindern, dass eine peinliche Stille in dem Raum eintrat, fragte Mrs. Hudson rasch: "Soll ich noch einen Tee zubereiten?"
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 16th 2012, 2:18 pm

Holmes schaute zu Mrs. Hudson, als diese ihnen anbot einen neuen Tee zu kochen.
"Wie es Ihnen beliebt. Ich gebe mich auch mit dieser Tasse zufrieden.
Darauf fiel sein Blick auf Mary. "Außer Sie wollen noch etwas Tee Ms. Morstan."
Er griff wieder zu seiner verziehrten Teetasse und nahm einen warmen Schluck des immernoch frischen Tees. Doch dann entdeckte der Detektiv eine Zeitung in dem Wohnzimmer der alten Dame.
"Das ist doch die Zeitung des heutigen Tages, nichtwar? Kann ich sie mir wenige Minuten ausleihen?" fragte Sherlock Holmes Mrs. Hudson.
Sie zuckte leicht auf, da sich der Tonfall ihres Mieters so plötzlich geendert hatte. "Was... ja natürlich."
Also erhob sich Holmes abermal und nahm die Zeitung in die rechte Hand.
Sofort schlug er die Zeitung auf und blätterte darin, als wollte er etwas Bestimmtes finden.
Doch auch nach genauerem Hinschauen fand er nichts. Sowohl beruhigt als auch nachdenklich legte Holmes die Blätter zusammengelegt auf den Tisch zurück.
Ohne ein Wort zu sagen setzte er sich wieder auf seinen Platz zurück.
In seinem Kopf schwirrten Fragen über Fragen herum. Darunter auch: Wieso ist noch nichts Geschehen.
Wer ist wohl für das Alles verantwortlich.
Warum will diese Person unbedingt Verbrechen und "Übernatürliches" vereinen?
Diese Fragen konnten aber noch nicht beantwortet werden.


Zuletzt von Sherlock Holmes am Februar 18th 2012, 7:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : *meine Rechtschreibung xD)
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 18th 2012, 5:59 am

"Nein, vielen Dank.", gab Mary zurück und betrachtete Mr. Holmes der in der Zeitung angestrengt nach etwas suchte. Seine suche erschien missglückt und erfolglos, denn die Mine des Detektives blickte enttäuscht drein. "Mr. Holmes? Darf ich fragen nach was Sie so verzweifelt suchen? Schon seit ich Sie heute Morgen sah waren sie nachdenklich.", fragte die Frau aus Höflichkeit aber auch Besorgniss den unruhigen Mann. Vermutlich hat es etwas mit einem Fall zu tun., dachte sie sich und lächelte aufmunternt. Sich konnte sich vorstellen wie sehr er sich in all das Verbrechen hineinsteigert und alles ans Tageslicht bringen wollte.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 19th 2012, 7:30 am

Mrs. Hudson nickte kurz bei der Antwort beider freundlich und lauschte dem Gespräch.
Dass der Detektiv angesprochen wurde, bemerkte er zwar, konnte aber keine Antwort geben.
Für ihn schien diese taube Stille eine Ewigkeit zu dauern, aber in Wirklichkeit waren nur wenige Sekunden vergangen.
Holmes antwortete nach diesem Momment, auf die Frage der jungen Ms. Morstan
"Ich bin auf der Suche nach Hinweisen. Es geht um die Geschehnisse, vondenen Sie sicherlich bereits gehört haben." Ein leichter Seufzer kam aus ihm hervor. "Aber ich möchte Sie nicht mit den Fällen langweilen." So schaute Holmes wieder auf und lächelte mit einem Mundwinkel.
Dies wäre der prefekte Augenblick für einen Zug von seiner Pfeife gewesen, so griff er in die Innenseite seiner Weste, doch sogleich bemerkte der dunkelhaarige Mann, dass er die Pfeife oben im Zimmer liegen gelassen hatte, als er auf der Suche nach dem dunklen Kleidungsstück war, welches er in diesem Moment musterte. Dann eben nicht.
Auch Gladstone regte sich wieder und rutschte vom Sitzplatz hinunter. Er tapste einmal um den Tisch, ging zur Treppe und wieder zurück. Darauf setzte er sich neber den Tisch. Also so, dass ihn jeder gut sehen konnte.
"Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom...?" bemerkte Holmes scherzhaft und lächelte.
So war Gladstone nunmal. Wenn er merkte, dass etwas nicht um ihn ging, musste er sich seine Aufmerksamkeit wieder herstellen. Er suchte oft nach Aufmerksamkeit sowie nach Zuneigung, obwohl sich Täglich mit ihm beschäftigt wurde. Auch wenn es ab und zu wissenschaftlicher Art war. Er gab sich eigendlich mit allem zufrieden. Typisch!

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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 19th 2012, 11:00 pm

"Ach diese Vorfälle...oh ja von-von denen habe ich gehört. Eine Tragödie mit den Mädchen.", murmelte sie daraufhin und biss sich leicht auf die Unterlippe. Junge Frauen wurden seit geraumer Zeit nach einem Art Ritual ermordert. Wer dahinter steckt konnte man bis heute nicht ausfindig machen. Und wenn selbst der klügste Kopf Londons ins Stocken kam, dann musste der Täter ziemlich raffiniert sein. Aber genug davon. Es ist schon grausam genug sich mit solchen Morden auseinanderzusetzten und darum zu bangen wer die nächste es sein könnte. Vielleicht das nette Mädchen aus der Nachbarschaft? "Langweilen? Keineswegs. Wenn man Sie einschaltet wird es doch um so interessanter. Aber wie dem auch sei. Ich bin immerhin nur eine Zivilistin.", erwiderte Mary und nickte ganz leicht. Es ging sie nichts an im Endeffekt. Sie hatte rein gar nichts mit der Sache zu tun und Details wollte sie auch gar nicht erfahren. "Aber ich bin mir sicher, dass Sie und Dr. Watson den Fall lösen werden.", sprach sie mit vollster Zuversicht und lächelte Mr. Holmes an. Er hatte schon so viele Fälle lösen können, warum sollte er genau an diesem Fall scheitern? Aber dennoch gab es immer wieder Freuden in dieser wohl dunklen Zeit. Wie zum Beispiel Gladstone. Er erinnerte einen ein klein wenig an ein Kind. Unbeschwert und fröhlich in seiner Art. Ein leises Lachen ging von Mary aus, als der Hund sich in den Mittelpunkt des Raumes. "Er ist en wahres Goldstück."
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 20th 2012, 11:27 am

"Das ist sehr freundlich von Ihnen Ms. Morstan!" antwortete der geschmeichelte Detektiv der jungen Dame.
"Diese Zuversicht haben Watson und ich auch. Es gibt keinen Fall, der nicht gelöst werden kann!" Der letzte Satz hatte einen ermutigenden und selbstsicheren Unterton. Sie würden es sicherlich schaffen.
Das Ziel war nicht mehr weit entfernt. Die Frage war nur, wann es so weit sein würde.
"Aber heute ist ja nicht aller Tage Abend."
Als auch Mary die Aktion des Hundes beobachtet hatte, griff Mrs. Hudson nach ihrem Tee und ignorierte den Hund so gut wie möglich, doch das war als würde sie Wasser auf brenendes Öl schütten. Gladstone ließ sich nicht so einfach ignorieren, so gab er ein Geräusch von sich, das sich wie eine Art Seufzen anhörte. Holmes entging das natürlich nicht, so überlegte er:
"Sollte ich eingreifen, oder warten bis einem der Beiden der Kragen platzt..?"
"Gladstone!" rief er mit einer ernsten Stimme. Der mollige Hund zuckte zusammen und begab sich, mit eingezogenem Schwanz, zu einem seiner Herrchen und legte sich auf seine dunklen Schuhe.
Eigendlich konnte man ihm mit diesem Hundeblick garnichts übelnehmen.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 22nd 2012, 11:54 pm

Ein Lächeln zauberte sich auf ihren Lippen und goss sich erneut Tee ein, der noch ziemlich gut war. Behutsam umschlossen sich ihre Finger um den Henkel und führten die Tasse vorsichtig an ihren Mund. Die Flüssigkeit war schon etwas kühl, was das trinken um einiges erleichterte. Nach einem kurzem Räuspern sah sie wieder zu Mr. Holmes auf, doch hielt die Tasse weiterhin fest. "Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.", erwiderte Mary zuversichtig und staunte innsgeheim über die Entschlossenheit des Detektives. "Und Sie Mrs. Hudson? Ihnen geht es hoffentlich auch gut?", wandte sich die junge Frau nun an die Hausherrin, die wohl nicht ganz mit der Verhaltensweise des Hundes einverstanden war. Kurz ließ die Morstan ihren Blick auf Gladstone ruhen ehe sie sich den beiden Personen in dem Raum widmete.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 23rd 2012, 4:55 am

"Das Leben ist eine einzige große Kette, deren gesammte Natur wir erkennen können, wenn man uns nur eines ihrer Glieder zeigt.
So ist es wirklich nur eine Frage der Zeit."
fügte der beratende Detektiv zu seiner vorherigen Aussage hinzu.
Als Ms. Morstan ihm zustimmte und einen schluck ihres Tees zu sich nahm, nickte er anerkennend.
Nun, da der Hund ihn mit seinen großen Augen anschaute, konnte und wollte Holmes ihm nicht böse sein, also streichelte er ihn beruhigend am breiten Kopf.
Mrs. Hudson schaute zu Mary und antwortete auf ihre Frage ein wenig überrascht:
"Ja mir geht es gut. Entschuldigen Sie, falls ich den falschen Anschein gemacht habe. Es ist nur, dass dieser Hund unbedingt Erziehung benötigt..."
In dem letzten Satz sprach sie indirekt ihren Mieter an. "Aber ich denke, dass sich das bessern wird, wenn bald öfter eine weitere Frau in diesem Haus sein wird." Mrs. Hudson lächelte freundlich zu der jungen Gouvernante.
Es würde sich vieles ändern, wenn die männlichen Bewohner nicht mehr allein sein würden.
Es wäre sogar möglich, dass das ganze Caos oben beseitigt würde und Watson noch ein anderes Leben entdecken könnte. Ohne seinen Freund.
Doch es wird ungemein schwer die Beiden voneinander zu trennen. dachte sich die ältere Dame schießlich.
Mrs. Hudson hatte den Blick des Detektivs nicht gesehen. Das war warscheinlich auch gut so, denn dieser war völlig Schockiert.
Zum Glück raffte sich Sherlock Holmes wieder und tat als hätte er nichts gehört. Vielleicht hatte Mary diese Reaktion auch garnicht gesehen. Zumindest hoffte er dies.
Mary Morstan war eine sehr freundliche junge Frau, doch dass sie einen Keil zwischen ihn und Watson trieb wollte er nicht zulassen. Aber noch wa es ja nicht so weit, das war auch gut so.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 25th 2012, 1:29 am

Mit einem Nicken bestätigte Mary die Aussage des Detektives und hoffte, dass es bald einen weiteren Anhaltspunkt geben würde. Immerhin steckte er sein ganzes Leben in seinen Beruf und ehe er wahnsinnig werden würde, wäre ein Zeichen sei es noch so klein sehr hilfreich. Dass die Details wohl das wichtigste in einem Fall wären erklärte er ihr einst, bei einem Treffen was außerberuflich statt fand. Unter anderem fand er mehr über die Gouvernante heraus als ihr lieb war, doch dies hatte sie so gut wie es ging verdrängt. "Das freut mich zu hören.", ein kurzer Blick zu Gladstone genügte um fortzufahren, "Ich bin sicher, dass sich das wieder legen wird." Bei dem letzten Satz der Haushälterin verschluckte sich Mary kurz, aber fing sich sogleich wieder. Mit einem kurzen Räuspern und einem Lächeln erwiderte sie, "Ach was. Er verbringt Zeit mit seinem Herrchen, allen beiden und dann wird das schon wieder mit Gladstone." Aber sie wusste, dass Mrs. Hudson nicht nur den Hund meinte. Die Wangen von Mrs. Morstan liefen rot an und ihr Blick wanderte verlegen zu Boden. Es war ihr ein klein wenig peinlich, denn sie wusste nicht genau was der Doktor von ihr dachte, was er von ihr hielt. Ob er sie überhaupt sehen wollte? Die Gedanken kreisten nur so in Marys Kopf herum, doch sie verdrängte diese schnell. "Ja..."
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 25th 2012, 4:12 am

Dass sich die junge Dame in dieser plötzlichen Wendung, des Gesprächs, nicht unbedingt wohl fühlte, konnte der Detektiv sofort deuten. Da die Wangen der jungen Frau rötlich anliefen, was bedeutete, dass sie an einer plötzlichen und kurzfristigen Ausdehnung von Blutgefäßen und einer damit verbundenen Zunahme des Blutvolumens der Haut im Gesicht litt. Der Rest des Kopfes war hingegen schon fast blass. Auch der Blick von Ms. Morstan huschte nachdenklich in Richtung Boden.
Zusammengefasst: Schamgefühl!
Aber warum? Holmes muste nicht lange nachdenken, da ihm die Antwort schon auf der Zunge lag.
Die Verlegenheit hatte mit ziemlicher Sicherheit den Grund, dass Mary Gefühle für Watson pflegte und sich seiner Gefühle nicht sicher war.
Dieses Problem war sehr häufig am Anfang einer Beziehung anzutreffen. Ein Gutes Zeichen? Ganz wie man es sah..
Nach diesem kurzen "Brainstorming" versuchte Holmes die Situation zu retten.
"Mrs. Hudson, glauben Sie, dass Sie einen Hund derartig verändern können, wenn er sich bereits in einem höheren Alter befindet? Und nur durch die Anwesenheit einer weiteren Person? Tiere sind nicht großartig anders als Menschen. Haben Sie es schoneinmal geschafft eine .. sagen wir eine Person im mitleren Alter... elementar zu ändern? Natürlich ist es nicht unmöglich, wenn man es richtig angeht. Doch so genau kann ich das zu diesem Zeitpunkt nicht sagen." Er wollte Mary etwas Zeit geben, damit sie sich sammeln kann, also versuchte er sie nicht anzuspechen. Auch wenn seine Vermieterin diesen schnellen Themenwechsel möglicherweise ungut finden würde.




Zuletzt von Sherlock Holmes am März 1st 2012, 10:47 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   Februar 29th 2012, 4:31 am

"Mr. Holmes, fahren Sie doch nicht gleich so aus der Haut. Ich bin nicht unbedingt so begabt wie Sie es sind. Es war lediglich eine Vermutung.", verteidigte sich Mrs. Hudson und sah ihren Mieter mit einem leicht genervten Ausdruck an, "Mrs. Morstan strahlt eine Ruhe aus, wovon ich dachte was die Aktivität des Hundes eventuell zügeln könnte, aber vielleicht liegt es einfach nur an den ganzen Medikamten die sie dem armen Tier geben." Die letzten Worte murmelte sie in ihre Teetasse hinein und trank den Inhalt mit einem Zug aus. "Wenn Sie nur da oben rumsitzen, dann können Sie doch die Zeit auch sinnvoll nutzen und dem Hund Disziplin beibringen. Das könnte doch bei einem Tier zu schaffen sein, auch wenn es älter ist. Oder meinen Sie mit der Person vielleicht eine wie Sie es sind? Stur und damit beschäftigt mein Haus zu zerstören? Dann ist es allerdings zu bezweifeln ihn zu verändern." Bei dem Wortgefecht der beiden wusste Mary erst nicht so recht ob sie etwas sagen oder ihren Mund halten sollte. Doch dann entschloss sie sich doch lieber nicht ihre Meinung zu äußern. Derweil versuchte sie ihren Gedanken wieder zu ordnen und nicht die ganze Zeit an John denken zu müssen.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   März 1st 2012, 11:42 am

Diese Reaktion hatte Sherlock nun wirklich nicht erwartet. Wohlmöglich war heute nicht der bester Tag für Mrs. Hudson.
Leider hatte sie nicht gesehen, was er gesehen hatte. Ansonsten wäre ihre Reaktion nicht dieselbe gewesen.
Holmes versteifte seine gerade Haltung ein wenig, was Mrs. Hudson sozusagen mehr Angriffsfläche gab und wartete, bis die Dame ihren letzten Satz beendet hatte. Nach einer kleinen Pause, welche eine unangenehme Stille beinhaltete, verteidigte er sich in einem normalen Ton vor seiner genervten Vermieterin.
"Mrs. Hudson. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich keinesfalls vor sie in solchem Maße zu erzürnen. Es wäre eine Idee Gladstone zu erziehen und eine Andere Ms. Morstan dort mit einzubeziehen. Was meine Arbeit angeht, bedenken Sie, dass ich "da oben" nicht tatenlos herumsitze und Gladstone, wie sie sagen, mutwillig gefährde! Ich arbeite, auch wenn es für Außenstehende unorthodox scheinen mag, an wissenschaftlichen Projekten, welche die Zusammenhänge von, auf erstem Blick, völlig verschiedenen Beweisen näher beschreiben und sogar erklären können. Und die Medikamente, die unser kleiner Freund testet, würde ich auch jederzeit selbst testen. Das Problem dabei ist nur, dass ich mich selbst leider nicht beobachten kann um somit auch nicht sagen kann ob es wirkt oder nicht. Watson wollte den Job des Beobachters natürlich nicht."
Dieses Gespräch über Gladstone hatten sie schon mehrmals geführt, auch mit Anwesenheit von John, der auch nicht an den Versuchen angetan war. Sherlock wollte der Bulldogge nicht schaden, wenn die Stoffe ihn derartig schädigen würden, hätte er ihm diese nichteinmal zum anschauen gegeben.
"Bevor das hier aber seinen Halt verliert, sollte ich wohl besser gehen."
So wand sich der Detektiv mit sensiblen Blick wieder zu Mary, welche ihre Gedanken zu ordnen schien.
"Verzeihen Sie bitte, dass sie dieses Gespräch mit anhören mussten Ms. Morstan."
Infolgedessen erhob sich der beratende Detektiv und begab sich zwei Schritte in Richtung Treppe.
Eigendlich hatte er noch nicht vor zu gehen, aber dass das Gespräch in diese Richtung ging, wollte Holmes nicht. Schon ganicht, wenn sie so angenehmen und charmanten Besuch wie Mary Morstan hatten. Er wollte die junge Frau nicht vergraulen, wenn sie bereits so geduldig auf Watson wartete, der sich im Zimmer herrichtete.
Oben, im Ersten Stock würde Holmes seinen Mantel und seine Pfeife holen und darauf in die Statt gehen.
Das hatte er ja heute sowieso vor.
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BeitragThema: Re: Bakerstreet/Erdgeschoss/MrsHudsonWohnzimmer   März 2nd 2012, 11:14 pm

Mit großen Augen, aber versucht nicht neugierig zu wirken betrachtete Mary die Mieterin des Hauses und ebenso Mr. Holmes. Nachdem der beratende Detektiv geendet hatte, trat für einen kurzen Moment Schweigen ein. Mrs. Hudson sah nun nachdenklich vor sich hin und sagte schließlich, "Verzeihen Sie mir Mr. Holmes, ich war wohl doch etwas zu erbost. Ich mache mir eben nur Sorgen. Um den Hund, aber auch um Sie. Es ist nicht gesund, wenn Sie sich nur ihrer Arbeit hingeben, verstehen Sie?" Ihr Blick wurde wehleidig und ein leises Seufzen kam von der älteren Dame aus. "Mr. Holmes, das ist ganz normal. Auch ich habe den einen oder anderen Streit mit Mrs. Forrester.", erwiderte Mary nun und warf dem Mann einen liebwürdigen Ausdruck zu, "Sie wollen schon gehen?" Daraufhin meldete sich Mrs. Hudson wieder zu Worte, "Es tut mir aufrichtig leid, Sir. Wegen mir müssen Sie nicht gehen." Anscheinend wurde der älteren Dame nun bewusste was sie gesagt hatte und wie sie es getan hatte. Ganz fair war es Mr. Holmes gegenüber nicht gewesen. Doch so schien die Witwe wohl vom Charakter her zu sein. Eine sehr geduldige Frau, die sich jedoch schnell sorgte. Davon her kam Mary ihr ziemlich gleich, wenn man es genauer nahm. Doch bei dem beratenden Detektiv musste man sich wirklich Zeit lassen um zu verstehen. Seine Ausdrucksweise war doch sehr wissenschaftlich und geistig war er doch ein wenig begabter als alle anderen in diesem Raum. Wer weiss, vielleicht sogar von ganz London. Aber trotz dieser gehobenden Sprache, wie man es schon beinahe nennen konnte, sah man ihm an wie bodenständig und bescheiden er doch war. Das sah man an den klassischen Tatsachen, dass er bei der Lösung eines Falles, an dem eindeutig Sherlock Holmes der Findige war und sich doch das Scotland Yard vordrängelte nicht aufständig darauf bestand, dass die Wahrheit genannt wurde. Die Zeitung schrieb natürlich immer, dass die Inspectoren es geschafft haben, auch wenn jemand anderes dahinter steckte was nur wenige wussten. Aber wie jeder Mensch hat man so seine Eigenschaften, die man auch nicht von dem einen Tag auf den anderen ändern konnte. Wohlmöglich hatte Holmes doch recht was Gladstone betraf.
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